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Gatower Bauernweg


Flyer: Bauernweg
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In Gatow gibt es noch Bauern, die frische Lebensmittel wie verschiedene Gemüsesorten, Milch, Quark, Eier und Kartoffeln sowie Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Produktion anbieten. Auch Blumen, Heu und Stroh können erworben werden. Im Frühsommer ist das Selbstpflücken von Erdbeeren und Heidelbeeren ein Erlebnis für die ganze Familie. Gatowbesucher können sich so mit frischen Lebensmitteln direkt vom Erzeuger versorgen.

Der Gatower Bauernweg verbindet die Bauernhöfe Gatows miteinander und führt als Rundweg durch das Dorf und die Feldflur. Mögliche Start- und Zielpunkte sind im Norden die Höfe Zerrath und Feldbinder oder die Gatower Dorfmitte beim Verkaufsstand von Bäuerin Bathe.
Hier gibt es ein breites Obst- und Gemüseangebot, z.B. die Spezialität "Gatower Kugel", eine besonders milde Kreuzung aus Radieschen und Rettich, sowie verschiedene Kartoffelsorten. Im Frühsommer können feldfrische Erdbeeren geerntet sowie Gladiolen und Sonnenblumen geschnitten werden. Der Verkaufstand liegt am Kladower Damm/ Ecke Groß- Glienicker Weg.

Der Gatower Bauernweg verläuft in nördliche Richtung über die alte Gutsgärtnerei zum Reiterhof Reinicke. Hier können Kinder ab 8 Jahren Reiterferien machen und erhalten Reitunterricht. Der Hof bietet Kurse in floristischer Kunst und individuelle Blumensträuße an. Am Wochenende wird im Backofen auf dem Gelände Roggenmisch- und Dinkelbrot frisch gebacken.

Über die Plievierstraße führt der Weg auf die Hauptstraße Alt- Gatow zum Wolterschen Hof, ein denkmalgeschützter Vierseithof. Dieser bietet Kartoffeln, Heu und Stroh an. Weiter geht es in nördlicher Richtung auf der Hauptstraße bis zur Straße 265, die nach links in die Gatower Feldflur führt. Es eröffnet sich dem Wanderer die freie Landschaft mit Koppeln und Pferden. Man folgt der Straße 265 am ehemaligen Separationsgraben, der von alten urwüchsigen Robinien gesäumt ist. Diese Bäume verbreiten durch ihre gefiederten Blätter nur einen lichten Schatten. Die Robinie blüht im Frühjahr weiß und üppig und ihr Duft ist intensiv.
Nach ca. 1 km erreicht man einen weiteren Reiterhof - den Hof Baumgarten. Auch hier kann man Reitunterricht nehmen und Ausreiten. Kurz vor Erreichen des Reiterhofes können auf der linken Seite Heidelbeeren und Erdbeeren selbst gepflückt werden.

Nördlich der Straße 265 beginnen schon die Rieselfelder. Der ausgeschilderte Weg führt nach Norden zu den Landwirten Zerrath und Feldbinder. Hier können Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Produktion, Milch und Quark, verschiedene Gemüsesorten sowie selbstgebackener Kuchen erworben werden.

Sind die Einkäufe erledigt, können sich die Besucher der Landschaft zuwenden und der Wegebeschreibung folgen, die oberhalb des Hofgeländes in westlicher Richtung über Rieselfelder und Gräben verläuft. Südlich der Straße 265 erreicht man die Feldflur, die eine weite Sicht bietet. Im weiteren Wegeverlauf stehen einige sehr alte Kopfweiden. Sie haben eine knorrige Gestalt und sehen bemerkenswert aus. Weiter geht es Richtung Süden zum Naturdenkmal Hüllenpfuhl. Dort gibt es für Interessierte Informationen zur Entstehung und Tier- und Pflanzenwelt des Pfuhls. Der Rundweg schließt sich an der alten Gutsgärtnerei am Groß Glienicker Weg.

© LPV Spandau 2010
Dieses Vorhaben wird von der Europäischen Union kofinanziert
Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)
Bezirksamt Spandau von Berlin
Abt. Bauen, Planen und Umweltschutz
Naturschutz-, Grünflächen- und Umweltamt (NGU)